Egal, ob es sich um eine Mietwohnung oder ein Eigenheim handelt, ein Wasserschaden ist immer eine unangenehme Sache. Grundsätzlich muss sich der Eigentümer bei der Mietwohnung darum kümmern. Der Mieter allerdings hat die Pflicht, den Schaden so gering wie möglich zu halten und zu verhindern. Wichtig ist dabei, die Ruhe zu bewahren und Schritt für Schritt für Abhilfe zu sorgen.

Was muss unternommen werden, um den Wasserschaden gering zu halten?

In der Mietwohnung kommen verschiedene Ursachen in Betracht, die den Wasserschaden auslösen. Diese müssen lokalisiert werden. Erst dann kann man mit einer effizienten Schadensbeseitigung beginnen. Leckende Stellen oder kleine Risse in der Leitung, eine defekte Waschmaschine oder poröse Schläuche bei der Spülmaschine können Ursache sein. Oft denkt man nicht darüber nach, wie immens so ein Schaden werden kann, wenn nach und nach auch andere Mieter davon betroffen werden. Das Raumklima verändert sich und gesundheitliche Schäden sind nicht auszuschließen. Ganz abgesehen von den Schäden an Möbeln und den Wänden.

Fünf Schritte, die bei einem Wasserschaden in der Mietwohnung unternommen werden sollten:

•    Informieren Sie Ihren Vermieter und versuchen Sie den Ursprung des Wasserschadens zu finden. Der Vermieter wird umgehend einen Fachmann beauftragen, den Wasserschaden zu beheben, falls ein größerer Schaden zu erwarten ist. Bis dahin sollten Sie als Mieter alle Absperrhähne und auch den Hauptwasserhahn schließen. Nur so kann kein weiteres Wasser eindringen.

•    Elektrische Geräte müssen aus dem feuchten Bereich umgehend entfernt werden, damit kein Kurzschluss entsteht. Möbel und Einrichtungsgegenstände können Schaden durch Feuchtigkeit nehmen. Auch sie sollten aus dem Nassbereich gebracht werden. Manchmal ist das allerdings nicht möglich. Dann kann man diese durch Folien schützen. Nasse Teppiche müssen außerhalb der Wohnung getrocknet werden.

•    Laufen große Mengen Wasser in den Wohnbereich, kann die Feuerwehr helfen, dieses schnell wieder abzupumpen. Das sollte aber der Vermieter veranlassen, da der Einsatz mit Kosten verbunden ist. Bei kleineren Mengen können Sie mit Handtüchern, Lappen und Bettlaken damit beginnen, das Wasser aufzusaugen.

•    Halten Sie nach der ersten Aufregung alles in Bildern fest, denn das kann von Vorteil sein, wenn es sich um einen Versicherungsschaden handelt.

•    Mittlerweile sollte der Vermieter eine Trocknungsfirma benachrichtigt haben. Mit dem Drymat® System zum Beispiel sind keine baulichen Veränderungen nötig und der Schaden kann schnell und effektiv behoben werden. Das veränderte Raumklima regeneriert sich wieder und Schimmel wird verhindert.

Wichtig ist, dass der Vermieter sich mit der Trocknungsfirma auseinandersetzt. Drymat installiert ohne bauliche Veränderungen ein Steuergerät sowie Elektroden, die gegen die Feuchtigkeit wirken. Innerhalb kurzer Zeit kann somit gegen den Wasserschaden in der Mietwohnung vorgegangen werden. Weitergehende Schäden an Möbeln oder gesundheitliche Probleme bleiben damit aus.